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Volkspartei für Volkswahl der Pfarrpersonen

Medienmitteilung vom 21.11.2018

Medienmitteilung vom 21.11.2018

Die Evan­ge­li­sche Volks­par­tei (EVP) des Kan­tons Luzern unter­stützt die Volks­wahl der Pfarr­per­so­nen der Evangelisch-Reformierten Kir­che. Sie lehnt aus die­sem Grund das neue Per­so­nal­ge­setz ab.

 

Als Volks­par­tei ist der EVP die Mit­spra­che des Vol­kes ein beson­de­res Anlie­gen. Dass diese beim zen­tra­len Geschäft der refor­mier­ten Kirch­ge­mein­den, bei der Pfarr­wahl, nun beschnit­ten wer­den soll, nimmt die EVP mit Befrem­den zur Kennt­nis. Die Wahl der Pfarr­per­so­nen durch das Volk ist typisch refor­miert und soll bei­be­hal­ten wer­den.

Die Syn­ode hat im vor­lie­gen­den kirch­li­chen Per­so­nal­ge­setz einen Extrem­weg beschrit­ten: Wäh­rend die neue Kir­chen­ver­fas­sung aus dem Jahr 2015 Pfarr­wah­len durch das Volk expli­zit ermög­licht, sol­len sie nun mit dem Per­so­nal­ge­setz für alle Kirch­ge­mein­den ver­bo­ten wer­den. Solch eine restrik­tive Hal­tung kennt kein ande­rer Kan­ton! Ein Vor­schlag für eine sinn­volle Aus­ge­stal­tung der Volks­wahl wurde in der Syn­ode zwar ein­ge­bracht, aber von einer Mehr­heit lei­der nicht wei­ter­ver­folgt.

Die EVP bit­tet alle Refor­mier­ten, an der Urnen­ab­stim­mung vom 09.12.2018 teil­zu­neh­men, und emp­fiehlt ein Nein zum Per­so­nal­ge­setz. Nur so kann die Pfarr­wahl durch das Volk wei­ter­ge­führt wer­den.

Sem­pach, 21.11.2018